Über die Friedenskette

Im September 2015 startete Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im Saarland offiziell die voraussichtlich längste Friedenskette, die aus Trikots besteht. Dieses Projekt trägt den Namen „Werner-Zimmer-Friedenskette“. Werner Zimmer, der sich immer für den Sport und die Fairness untereinander einsetzte, war in Deutschland unter dem Namen „Mister Sportschau“ bekannt, die er von 1966 bis 1993 moderierte. Diverse Politiker, unter anderem die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesjustizminister Heiko Maas und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, sowie Prominente aus allen Bereichen, wie zum Beispiel Reiner Calmund, unterstützen die Friedenskette.

Die „Werner Zimmer Friedenskette“ hat sich drei große Ziele gesetzt:

Zu einem soll ein Signal gegen Krieg und Gewalt gesetzt werden. Die Kette dient dabei als symbolischer Zusammenhalt. „Gerade jetzt, wo so viele Flüchtlinge aus Syrien nach Europa kommen, um sich vor dem Krieg zu retten, muss man für den Frieden kämpfen“, sagt der Initiator Giacomo Santalucia. „Sowohl die Nationen als auch der Sport und diverse Institutionen.“

Das zweite Ziel ist es, den Namen Werner Zimmer im Gedächtnis zu behalten. Werner Zimmer war nicht nur als Sportler und Hörfunk- sowie Fernsehmoderator bekannt, sondern engagierte sich in besonderem Maße für soziale Projekte. Deshalb soll der vor kurzem Verstorbene nicht in Vergessenheit geraten.

Das dritte Ziel ist die Hilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche. Von dem Geld, das mit der Friedenskette gesammelt wird, soll Kindern und Jugendlichen sozial benachteiligter Familien ermöglicht werden, sich Sportkleidung zu leisten oder Sportkurse zu besuchen. Sämtliche Sportverbände unterstützen diese Aktion. Hinzu kommen Partner wie Adidas und Energis.

Bis dato haben sich bereits mehr als 100 Fußballvereine der saarländischen Ligen an der Friedenskette beteiligt. Am 22. Dezember wurden von den bislang gesammelten Spenden Geschenke an 100 sozial schwache Kinder und Jugendliche sowie an Kinder aus Flüchtlingsfamilien verteilt.