November 28, 2020 info@eos-lifestyle.de

„Die Friedenskette ist ein Projekt, das man unterstützen muss.“

Auf das Projekt Friedenskette aufmerksam wurde der 49jährige Mainzer am Rande einer Diskussionsveranstaltung, bei der das Jubiläum „60 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen“ gewürdigt wurde. Durch dieses Abkommen kamen italienische Arbeiter nach Deutschland, um den steigenden Bedarf an Arbeitskräften in Zeiten des Wirtschaftsbooms zu decken. Das Abkommen markierte den Beginn für die Einwanderung hunderttausender ausländischer Arbeitnehmer. 

SCHOTT AG Salvatore Ruggiero
Von links: Salvatore Ruggiero, Maurizio Canfora, Irene Alt, Eugen Gehlenborg, Giacomo Santalucia

Giacomo Santalucia, Präsident des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstitutes (DIBK), nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und warb dort für die „Werner- Zimmer-Friedenskette“, die seit Jahren wächst und Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt und vereint. 

Salvatore Ruggiero zeigte sich tief beeindruckt von dem Projekt, das als sichtbares Zeichen des Friedens Trikots auf einer Länge von mittlerweile 3.000 Metern miteinander verknüpft. Trikots, auf denen eine Vielzahl von namhaften Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Gesellschaft durch ihre Unterschrift auf der Herzensseite ihre Unterstützung der Friedenskette bekundet haben. 

Im Gespräch mit EOS machte Ruggiero deutlich, dass auch er mithelfen und dafür sorgen wolle, dass das Projekt Friedenskette, das mittlerweile auch Rheinland-Pfalz erreicht hat und von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerinnen ihres Kabinetts unterstützt wird, noch mehr Beachtung findet und weiterwachsen kann. 

„Ich bin aus Überzeugung ein sozial engagierter und gläubiger Mensch und schon seit jungen Jahren in der Jugendarbeit und im Sportverein aktiv. Als begeisterter Fußballer, der in viele Vereine weit über das Umfeld von Mainz hinaus vernetzt ist, will ich selbst für dieses tolle Projekt werben!“ so Salvatore Ruggiero gegenüber Giacomo Santalucia und dem Team von EOS. 

Bei dieser Gelegenheit wies er darauf hin, dass die Friedensphilosophie im guten Einklang mit den Leitbildern der SCHOTT AG stehe. SCHOTT sei nicht nur ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht, sondern bereits seit 1889, vier Jahre nach seiner Gründung, eine Stiftung, die das soziale Miteinander und die Unterstützung von Projekten in den Mittelpunkt stelle und ebenfalls Vorbildliches auf diesem Sektor leiste. 

SCHOTT AG

Das sei auch einer der Gründe, weshalb er mit Stolz seit dreißig Jahren Mitarbeiter dieses Unternehmens sei. Nach seiner Lehre zum Industriekaufmann studierte Salvatore Ruggiero berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre und bekam die Gelegenheit zum weiteren beruflichen Aufstieg in dem Mainzer Vorzeigeunternehmen. 

Heute ist Salvatore Ruggiero für Schott oftmals auch in Asien unterwegs, einer Region, die er sehr faszinierend findet. Wie an allen rund vierzig Unternehmensstandorten weltweit, nehme gerade auch im asiatischen Raum das soziale Miteinander einen hohen Stellenwert in der Unternehmenskultur ein. Es herrsche die Überzeugung, dass auch dann, wenn betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte eine Gewinnorientierung verlangen, trotzdem die Arbeit vor Ort sozialverträglich gestaltet sein muss. Diese Unternehmensphilosophie mache es ihm einfach, dies auch als Unternehmenssprecher nach draußen zu kommunizieren, so Salvatore Ruggiero. 

„Ich kann es mir daher sehr gut vorstellen, dass die Schott AG sich auch in unterschiedlicher Form an der Friedenskette beteiligen wird. Es passt absolut in das „Corporate Social Responsibility Konzept“ des Unternehmens“, so Ruggiero abschließend.