Das EOS-Magazin

Es gibt unzählige Magazine und daher ist die Frage berechtigt, warum das Deutsch-Italienische Bildungs- und Kulturinstitut sich vor rund 10 Jahren entschloss, das Magazin „EOS – Europa ohne Grenzen“ herauszubringen.

Der Urgedanke war, die Integrationsarbeit als Institut, vorrangig auch die Vermittlung der italienischen und deutschen Kultur im Austausch, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aus diesem Grund las man in der ersten Ausgabe ausschließlich Berichte über die Arbeit des Instituts, und zwar damals noch zweisprachig – italienisch und deutsch. Die EOS war somit ursprünglich eine Vereinszeitung, die sich ausschließlich an eine begrenzte Leserschaft richtete und auch für diese von Interesse war. Da sich jedoch auch die Arbeit des DIBK in der Folgezeit nicht mehr nur auf Italien und Deutschland bezog und sich Mitglieder aus unterschiedlichen Kulturen beteiligten, wurde auch das Spektrum der Aktivitäten vielfältiger, umfangreicher und vor allem bunter. Und da Integration erst dann vollzogen ist, wenn man den Unterschied nicht mehr feststellen kann, veränderte sich auch das Aussehen der EOS.

Das Layout wurde moderner und die Inhalte wurden ausschließlich auf Deutsch publiziert. Schließlich ist den Mitgliedern des Instituts, die einen Migrationshintergrund haben, wichtig, dass man die Sprache des Landes beherrschen sollte, in dem man seinen Lebensmittelpunkt hat. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass viele mittlerweile hier geboren sind und ihre Hauptsprache Deutsch ist, ist dieser Schritt logisch. Nur noch ab und an finden sich italienische Artikel in der EOS.

Auch die Themen haben sich verlagert, das Spektrum ist breiter geworden, der Schritt hin zum Livestyle-Magazin ist vollzogen und doch ist EOS anders. Bei uns steht der Mensch, unabhängig von seiner Abstammung im Mittelpunkt, sei es ein Politiker, eine Wirtschaftswissenschaftlerin, ein Sportler, eine Sängerin oder ein Sozialarbeiter. Ihre Lebensgeschichten, ihre Innovationen, ihre Ideen und ihren Einsatz für die Allgemeinheit sind Themen, die uns interessieren und über die wir berichten, denn letztendlich sind wir alle Menschen, die zusammen hier und heute leben und über die es sich lohnt zu berichten.

Was in einem saarländischen Magazin natürlich auf keinen Fall fehlen darf, sind die kulinarischen Genüsse – ob es sich nun um Rezepte zum Nachkochen handelt, um Restaurant-Tipps oder Showkochen mit Promintenten. Und wer hat nicht schon alles bei EOS gekocht: die Politiker Heiko Maas und Annegret Kramp-Karrenbauer, Monika Bachmann, Roland Theis, der ehemalige Fußballmanager, Fernsehliebling und Plaudertasche Reiner Calmund sowie viele weitere bekannte Sportler und Wirtschaftsbosse aus dem Saarland haben bei Spitzenköchen mitgekocht und viel Spaß dabei gehabt.

Mit vielen Promis haben wir geplaudert und Interessantes erfahren. Wir haben nachgefragt, was der eine oder andere, der entscheidend am Rad der Geschichte mitgedreht hat, heute so macht – und wir haben nicht vergessen, dass wir auch noch eine Aufgabe haben – für ein offenes Europa, für eine friedliche Welt zu werben und mit Worten und Taten zu fighten. So ist es nur konsequent, dass die bestehenden Städtepartnerschaften, wie beispielsweise zwischen Realmonte und Marpingen gepflegt werden und auch darüber berichtet wird.

Auch über die Werner-Zimmer-Friedenskette oder den Friedenstag, die vom DIBK mit Unterstützung vieler Partner und Sponsoren umgesetzt wurden, wird regelmäßig berichtet. Doch all diese Themen werden nur dann wahrgenommen, wenn sie gut verpackt, klar formuliert und durch Wissenswertes und Interessantes aus den Bereichen Wellness, Erholung, Recht, Service und vielem mehr garniert werden.

Unser Redaktionsteam aus Journalisten, Fotografen und Gestaltern sorgt mit jeder Ausgabe dafür, sowohl für unsere Leser als auch für die Anzeigenpartner ein bestmögliches Ergebnis erzielt wird.